Die Königstrasse

Die Ursprünge der Königstraße reichen zurück bis in das 15. Jahrhundert. Erst 1806 wurde der frühere "Graben" unter König Friedrich umbenannt in die Königstraße. Seit 1977 gehört die früher sehr stark befahrene Straße ausschließlich den Fußgängern.
Vieles wurde im 2. Weltkrieg zerstört wie zum Beispiel das berühmte "Kronprinzenpalais" am Königsbau, einige wenige Gebäude wurden wieder aufgebaut.

Das Gottlieb-Daimler-Stadion

Das Gottlieb-Daimler-Stadion, ehemals Neckarstadion, liegt im rund 55 ha großen Sportzentrum Cannstatter Wasen. Das markanteste Merkmal ist die Stahlseilbinder-Konstruktion des Membrandaches, das die gesamten Zuschauerplätze überspannt. Dem Fußball, der Leichtathletik und allen anderen Veranstaltungstypen steht mit dem Gottlieb-Daimler-Stadion eine Veranstaltungsstätte zur Verfügung, die zu den modernsten und funktionsgerechtesten Sportanlagen Europas zählt.

Neues Schloss

Herzog Carl Eugen von Württemberg (1744-1793) ließ mit dem Neuen Schloss die letzte große barocke Residenzschlossanlage in Deutschland erbauen. Von der Stadt und der württembergischen Ständevertretung hatte er die Errichtung einer »standesgemäßen, Seiner fürstlichen Dignität convenablen und dem Umfang Dero Hofstaats hinlänglichen Wohnung« verlangt, denn er wollte Stuttgart zu einem zweiten Versailles machen.

Altes Schloss

Das Alte Schloss geht auf eine zum Schutze des Stutengartens (dem Gestüt, das Stuttgart seinen Namen gab) im 10. Jahrhundert errichtete Wasserburg zurück. Nachdem die Grafen von Württemberg im 14. Jahrhundert ihren Stammsitz (Rotenberg) nach Stuttgart verlegten, wurde die Burg der neuen Funktion entsprechend vergrößert. 1325 entstand anstelle alter Gebäudeteile der Dürnitzbau, die »Hofstube« des engeren Gefolges.

Schlossplatz
weitere Infos unter "Neues Schloss"
Wilhelma

Um 1842 ließ König Wilhelms I. am Rande des Rosensteinpark ein Badehaus errichten. Es war der Alhambra nachempfunden, einem Märchenschloß aus 1001 Nacht. Gärten und Gebäude waren im maurischen Stil gehalten, umgeben von Seen und Wasserläufen.
Auch heute, trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, denen die alte historische Wilhelma zum Opfer fiel, ist die Kombination aus zoologischem und botanischen Garten innmitten orientalischer Architektur einen Besuch wert.

Lindenmuseum

Das Linden-Museum Stuttgart zählt zu den bedeutenden Völkerkunde- Museen Europas. Sein Name geht auf Karl Graf von Linden zurück, der als Vorsitzender des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie 1889 das ursprüngliche handelsgeographische Museum in ein Völkerkundemuseum umwandelte und dafür ethnographische Dokumente sammelte. Anhand von eindrucksvollen Objekten werden heute auf drei Etagen verschiedene Kulturen der Welt gezeigt und dem Besucher in ihren Zusammenhängen erklärt.

Fernsehturm

Nach einer Bauzeit von 20 Monaten ist der Stuttgarter Fernsehturm am 5. Februar 1956 in Betrieb genommen worden. Mit seiner imponierenden Höhe von 217 m ist er das Ur-Modell für die Fernsehtürme in aller Welt.
Ursprünglich wollte der damalige Süddeutsche Rundfunk seine Antennen für die Ausstrahlung der Fernseh- und der UKW-Radiosendungen auf einen der damals üblichen 200 Meter hohen, mit Drahtseilen gesicherten Eisen-Gittermasten stellen.

Calwer Passage

Das Bauprojekt Rotebühlplatz - Calwer Straße vollendete einen der der spannendsten und schwierigsten Abschnitte im Nachkriegskapitel der Stuttgarter Stadtplanung. Die Kombination galt als einzigartig: die Wiederentdeckung der Passage; die entschlossene, nahezu alle Varianten der Denkmalpflege einschließende Erneuerung einer in 400 Jahren gewachsenen, visuell fast intakt gebliebenen Straße; die Einsichtigkeit und die Courage eines anspruchsvollen Bauherren, der sein relativ privates Projekt als eine außergewöhnliche Aufgabe verstand und es gegen manche Vorbehalte verteidigte.

Hans im Glück

Die Brunnenfigur verkörpert einen derben Bauernburschen von den Fildern in einer kurzen, mit Silberknöpfen besetzen Jacke, dem der Künstler im Schlachthaus begegnet war. Zu Füßen des Jungen tummeln sich ein Schwein und sechs kleine Enten, die als Wasserspeier dienen. Auf dem Rand der Brunnenschale erhebt sich eine gitterartige schmiedeeiserne Einfassung mit sechs Bronzemedaillons, die das gleichnamige Märchen in Bildern erzählen. Darüber befindet sich ein kunstvoll gewölbter schmiedeeiserner Baldachin, aus dessen Spitze ein vierblättriges Kleeblatt emporragt.
Oper Stuttgart

Als Gründervater des Opernbetriebs in Stuttgart gilt Johann Siegmund Kusser, der von 1698 bis 1704 die Stuttgarter Hofoper leitete. Eine erste Blütezeit erlebte die Oper ab 1737 unter Herzog Carl Eugen, der 1750 ein neues Theater bauen ließ und die Hofkapelle erweiterte.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begründete der Hoftheaterintendant Joachim von Putlitz den Ruf der Stuttgarter Opernbühne als besonders engagiert und avanciert inszenierendes Haus. Diese Tradition setzte sich bis Anfang der 1930er Jahre fort.
SI-Centrum

Am 2. Dezember 1994 wurde in Stuttgart das SI-Erlebnis-Centrum Stuttgart eröffnet, das in seiner Art einmalig in Europa ist und mit dessen vielfältigen Angeboten bislang nur Hotelpaläste wie das "Caesar's Palace" oder das "MGM Grand" in Las Vegas aufwarten können. Das SI-Erlebnis-Centrum bietet ein komplettes Freizeitangebot mit zwei Musicaltheatern, Vier-Sterne-Hotel (Millennium Hotel and Resort Stuttgart), 19 verschiedenen Themenrestaurants, Entertainment, Shopping sowie Möglichkeiten zur Ruhe und Erholung im VitaParc, der größten Wellness-Oase Deutschlands.
Planetarium

Rund 200.000 Besucher jährlich zählt das Stuttgarter Planetarium, das zu den attraktivsten Sternentheatern der Welt gehört. Die Programme wechseln ca. alle zwei Monate. Daneben finden regelmäßig Vorträge, astronomische Kurse und Seminare sowie Ausstellungen kosmischer Malerei statt.

 

         

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